WER DEN SOZIALSTAAT SCHWÄCHT – GEFÄHRDET DIE DEMOKRATIE. DESHALB IM JULI AUF DIE STRASSE!
Die Angriffe auf unseren Sozialstaat nehmen zu.
Die Bundesregierung treibt mit ihren Spar- und Kürzungsvorhaben den Abbau sozialer Sicherheit und öffentlicher Daseinsvorsorge voran. Ob bei der gesetzlichen Krankenversicherung, den Renten, der Pflege, der Kultur oder sozialen Leistungen – auf kommunaler, Landes- und Bundesebene wird immer mehr gekürzt. Gleichzeitig werden längere Arbeitszeiten und Einschnitte bei sozialen Leistungen gefordert.
Der Acht-Stunden-Tag, gute Arbeitsbedingungen, existenzsichernde Renten und soziale Sicherheit sind keine Privilegien. Sie sind hart erkämpfte gewerkschaftliche Errungenschaften, die verteidigt und ausgebaut werden müssen. ………
Kämpfe mit uns für ein soziales und gerechtes Miteinander!
Bildung, Pflege, Wohnen, Verwaltung und Verkehr wurden jahrzehntelang durch Privatisierung und neoliberale Ideologie ruiniert. Lobbyismus und Wissenschaftsfeindlichkeit machen uns bis heute abhängig von teuren fossilen Energien und Technologien.
Aber die antiquierte Ideologie des beratungsresistenten Kanzlers ersetzt keine Kompetenz: Statt Lösungen bietet er uns einen aggressiven Kulturkampf von Oben gegen Unten, gegen Menschenwürde und gegen Zusammenhalt. Beschäftigte sollen gegen Geflüchtete, Arbeitslose und gegeneinander in Position gebracht werden.
Blackrock-Lobbyist Merz (Kanzler) und Gas-Lobbyistin Reiche (Wirtschaftsministerin) demontieren Sozialstaat, Zivilgesellschaft, Verfassung und zukunftsfähige Technologien für ihren Machterhalt und den Profit ihrer Klientel.
Der rechtsverwirrte Kulturkrieger Weimer (Kulturstaatsminister) politisiert Bildung und Kultur. Überall fehlen Arbeitskräfte. Aber Integration und Bildung der Fachkräfte von morgen werden durch Abschiebungen in Diktaturen ersetzt.
Vorgestern ertranken Geflüchtete im Mittelmeer. Gestern wurden Arbeitslose zu Obdachlosen. Heute können Geringverdiener die Miete nicht zahlen. Und morgen bleiben nur noch wir Tarifbeschäftigten, um die Opfer für das Versagen überreicher CEOs und Politiker zu bringen, so Klingbeils (Finanzminister) Wunschi. Länger arbeiten, weniger verdienen, kürzer leben, und nebenbei vom Millionär Merz beleidigt werden.
Man will uns mit unsicheren Jobs und entwürdigender Grundsicherung Panik machen. Man will uns weismachen, Schuld daran haben die, die am wenigsten haben. Wir lassen uns nicht verarschen! Wir stehen alle zusammen!
Im Gegensatz zu Steuergeldverschwendern wie Masken-Spahnii (Fraktionsvorsitzender CDU/CSU), Maut-Dobrindtiii (Innenminister) und den CEOs der Autoindustrieiv leisten wir heute schon harte und gute Arbeit! Deshalb bringen wir keine weiteren Opfer. Stattdessen sollen die Profiteure unserer Arbeit ihren Anteil leisten!
Die ärmere Hälfte der Haushalte besitzt nur 1,2% aller Vermögen.
54% der Bürgergeldempfänger verzichten auf Essen, damit ihre Kinder satt werden. Die reichsten 10% besitzen 70% aller Vermögen. Das reichste Prozent besitzt 40% aller Vermögen. Allein die reichsten 4000 Haushalte haben über zehn Prozent aller Vermögen, im Schnitt je 45 Millionen Euro.v
Deshalb raus aus der Hilflosigkeit und rein in die Offensive! Werde mit uns aktiv für eine bessere Zukunft, die niemanden allein lässt! Wir sind Beschäftigte aus allen Bereichen der Universität Stuttgart und fordern gute Arbeit, bezahlbares Leben und eine zukunftsfähige Wirtschaft. Wir setzen uns zum Beispiel für den 8-Stunden Tag, Entfristung der Arbeitsverträge, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und faire Bezahlung für HiWis ein.
Komm zu unserem Betriebsgruppentreffen vorbei, auch wenn du kein Verdi-Mitglied bist! Wir treffen uns jeden 3. Donnerstag im Monat nachmittags. Schreib uns eine Mail für Ort und Uhrzeit: info@verdi-uni-stuttgart.de
ihttps://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/klingbeil-reformen-spd-100.html
iihttps://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/spahn-verfahren-masken-100.html
iiihttps://netzpolitik.org/2018/nun-offiziell-bundesrechnungshof-zerpflueckt-ex-minister-alexand er-dobrindt/
ivhttps://www.spiegel.de/wirtschaft/vw-betriebsrat-wundert-sich-ueber-bonus-wunder-im-vorsta nd-a-d65f327c-b0f3-425d-acd3-5072fba2b1a5
vhttps://www.verdi.de/stabilbleiben-sozialgestalten/stabil-bleiben-sozial-gestalten
